Honig ist ein köstliches Naturprodukt, dass von den Bienen auf der Grundlage von Blütennektar hergestellt wird. Bienen lagern den Honig zur Nahrungsvorsorge für die Wintermonate in den Waben ihres Bienenstockes, da wenig Blütennektar in dieser Zeit vorhanden ist.
Die Bienensorte Apis Mellifera zeichnet sich durch ihre hohe Honigproduktion aus. Sie produziert mehr Honig als die Bienen des Bienenstammes für die Ernährung benötigen und sind somit für die Honigproduktion besonders geeignet.
Die Zusammensetzung des Honig kann variieren, er besteht aus Wasser, Fruchtzucker, Traubenzucker und in kleineren Anteilen aus Säuren, Mineralstoffen, Aminosäuren, Proteinen und Enzymen.
Die Farbe und der Geschmack des Honigs hängen davon ab, von welchen Blüten der gesammelte Nektar stammt.
Schon seit Menschengedenken wird der Honig geschätzt, als Nahrungsmittel und um natürlich zu süßen: Die Süßkraft des Honigs ist zwei Mal so groß wie die des Rohrzuckers.
Es gibt diverse historische Hinweise auf den Honig. Bereits in der Bibel wird auf den Honig verwiesen. Für viele Völker, wie z.B. die Ägypter und Griechen war der Honig etwas Heiliges. Er diente sogar als Steuerzahlmittel. In mehr als 3000 Jahre alten ägyptischen Ausgrabungen fand man einwandfrei erhaltenen Honig in nur leicht geschlossenen Gefäßen. Prähistorische Wandzeichnungen weisen bereits auf die Nutzung des Honigs hin.
Es gibt unterschiedliche Honigsorten, je nachdem welche Blütensorte vorrangig für das Sammeln des Nektars von den Bienen angeflogen wurde, und je nach Bienenart. Da die Bienen ungefähr drei Mal so viel Honig produzieren wie sie selbst fürs Überleben benötigen, war es den Menschen von je her möglich den überflüssigen Honig zu sammeln, bis es ihnen gelang, spezielle Bienensorten für die Honigproduktion züchten.